Hausaufzug ohne Schacht
Homelift - Barrierefrei ohne Treppenlift
Ein Homelift verbindet alle Etagen Ihres Hauses, ohne Schacht, ohne großen Umbau und ohne monatelange Bauzeit. Die elegante Alternative zum klassischen Aufzug: rollstuhltauglich, platzsparend und förderfähig.
Nach § 40 SGB XI – bei Pflegegrad 1–5 möglich. Bei gerader Treppe oft unter 2.000 € Eigenanteil.
Was ist ein Homelift? Alles was Sie wissen müssen.
Was ist ein Homelift oder Mini Aufzug?
Ein Homelift ist ein kleiner Personenaufzug, also ein kompakter Aufzug, der speziell für den privaten Bereich entwickelt wurde. Er verbindet Etagen senkrecht – nicht entlang der Treppe, sondern durch die Decke hindurch – und viele Modelle lassen sich auch ohne aufwendigen Schacht nachträglich einbauen, oft sogar ohne Schachtgrube oder Maschinenraum. Das unterscheidet ihn grundlegend von klassischen Personenaufzügen in Wohngebäuden, die deutlich mehr Platz und Bauaufwand erfordern.
Das Wichtigste auf einen Blick:
Kleiner Personenaufzug für Haus oder Wohnung (kein Gewerbeaufzug)
Bewegung senkrecht durch die Decke – kein Fahren entlang der Treppe
Grundfläche: maximal 1,3 m² bei kompakten Modellen
Fahrgeschwindigkeit: maximal 0,15 m/s – bewusst langsam für mehr Sicherheit
Traglast: 100 bis 600 kg, je nach Modell und Ausstattung
Kein separater Maschinenraum notwendig
Kein klassischer Aufzugsschacht oder tiefe Grube erforderlich (je nach Modell)
Antrieb: Spindelantrieb oder Hydraulik – leise, wartungsarm, zuverlässig
Unterschied zum Treppenlift: Der Treppenlift fährt an der Treppe entlang. Der Homelift durchbricht die Decke und schafft eine eigene Verbindung zwischen den Etagen.
Für wen ist ein Homelift geeignet?
Die ehrliche Antwort: für mehr Menschen, als viele vermuten. Ein Homelift ist keine Speziallösung nur für schwer pflegebedürftige Personen. Er ist eine sinnvolle Investition für alle, die dauerhaft in einem Haus mit mehreren Etagen leben – und dabei Komfort, Sicherheit und Mobilität langfristig erhalten wollen, in den eigenen vier Wänden.
Ein Homelift ist geeignet für:
Senioren ab etwa 65–70 Jahren, die Treppen zunehmend als körperliche Belastung erleben – bei Knieproblemen, Herzerkrankungen, Schwindel oder eingeschränkter Mobilität
Menschen mit anerkanntem Pflegegrad 1 bis 5, die über §40 SGB XI einen Zuschuss von bis zu 4.180 € beantragen können
Rollstuhlfahrer, wenn das gewählte Modell rollstuhlgerechte Kabinengröße, schwellenlose Einfahrt und passende Bedienelemente bietet
Angehörige von pflegebedürftigen Personen, die täglich beim Transport zwischen Etagen unterstützen und dabei selbst entlastet werden wollen
Personen mit temporären Einschränkungen nach Operationen, Unfällen oder längerer Krankheit
Eigenheimbesitzer, die ihren Immobilienwert steigern und das Haus barrierefrei und zukunftssicher machen wollen
Familien, die schwere Gegenstände, einen Kinderwagen oder Einkäufe regelmäßig durch mehrere Etagen transportieren
Welche baulichen Voraussetzungen müssen für einen Homelift erfüllt sein?
Moderne Homelifte bedienen in privaten Wohnhäusern meist maximal zwei Stockwerke. Was jedoch überall gilt: Ein seriöser Fachbetrieb macht kein verbindliches Angebot ohne Vor-Ort-Aufmaß. Dieser Schritt ist nicht verhandelbar.
Die gute Nachricht: Viele moderne Homelifte benötigen deutlich weniger baulichen Aufwand als erwartet. Kein tiefer Schacht, kein extra Maschinenraum – in vielen Fällen reichen geringfügige Anpassungen, und auch eine Nachrüstung ist in vielen Bestandsgebäuden möglich.
Typische bauliche Voraussetzungen im Überblick:
Grundfläche: Mindestens ca. 0,7 × 0,9 m für kompakte Modelle – rollstuhlgerechte Kabinen brauchen mindestens 1,1 × 1,4 m
Fester, ebener Untergrund: Für die Installation eines Hublifts ist ein stabiler, ebener Boden erforderlich
Deckenhöhe: Ausreichende Raumhöhe in allen betroffenen Stockwerken, in der Regel mindestens 2,05 m lichte Höhe in der Kabine
Tragende Konstruktion: Eine statische Prüfung ist Pflicht – Boden und Decke müssen die Lasten des Systems dauerhaft tragen, wobei die jeweilige Wohnsituation den Planungsaufwand beeinflusst
Deckendurchbruch: Der Lift muss durch die Decke geführt werden – ob das baulich möglich ist, klärt der Fachbetrieb vor Ort
Stromanschluss: Ein normaler 230-V-Haushaltsanschluss reicht für die meisten Homelifte aus
Kein eigener Schacht notwendig (je nach Modell): Freistehende Homelifte kommen mit integrierter Schachtkonstruktion und müssen nicht aufwendig zwischen bestehenden Wänden gemauert werden – ein herkömmlicher Aufzugschacht ist dabei in vielen Fällen nicht erforderlich
Die Anzahl der Ebenen pro Stockwerk beeinflusst den Planungsaufwand und die technische Ausführung.
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Was kostet ein Homelift?
Homelifte sind eine größere Investition als ein Treppenlift. Dafür bekommen Sie echte Barrierefreiheit, Rollstuhltauglichkeit und eine nachhaltige Wertsteigerung Ihrer Immobilie. Hier sehen Sie was die verschiedenen Modelle realistisch kosten.
| Homelift-Typ | Etagen | Förderung | Ihr Eigenanteil |
|---|---|---|---|
| Kompakt-Homelift | 1 Etage | Pflegekasse bis 4.180 € / KfW bis 2.500 € | ab 15.600 € |
| Standard-Homelift | 1-2 Etagen | Pflegekasse bis 4.180 € / KfW bis 2.500 € | ab 19.820 € |
| Homelift mit Kabine | 2-3 Etagen | Pflegekasse bis 4.180 € / KfW bis 2.500 € | ab 23.820 € |
| Außen-Homelift | 1-2 Etagen | Pflegekasse bis 4.180 € / KfW bis 2.500 € | ab 17.820 € |
| Rollstuhl-tauglich | individuell | Pflegekasse bis 4.180 € / KfW bis 2.500 € | auf Anfrage |
* Alle Preise sind Richtwerte exkl. Einbau. Der Einbau kostet je nach Modell und Gebäudestruktur zwischen 2.000 und 5.000 €. Ihr tatsächlicher Eigenanteil kann abweichen.
Alle Zuschüsse auf einem Blick
Staatliche Förderprogramme können einen Großteil der Kosten übernehmen. Welche Förderung greift, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Alle Anträge müssen vor Beginn der Maßnahme gestellt werden – ohne Ausnahme.
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Die wichtigste Regel: Kein Auftrag vor der Förderzusage. Pflegekasse §40 SGB XI → bis zu 4.180 € bei Pflegegrad 1–5, Antrag beim Pflegekassenträger KfW 455-B Zuschuss → bis zu 2.500 €, Antrag direkt online über kfw.de/zuschussportal KfW Kredit 159 → bis zu 50.000 €, Antrag über Hausbank Landesförderung → regional unterschiedlich, beim zuständigen Landesamt prüfen Bearbeitungszeit: Pflegekasse gesetzlich max. 3 Wochen, KfW ca. 2–4 Wochen. KfW-Budget 2026 begrenzt – sofort handeln.
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Homelift kaufen, was Sie wissen müssen.
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01Maximale BarrierefreiheitEin Homelift ermöglicht Bewohnern bequemes und barrierefreies Pendeln zwischen Etagen — auch für Menschen mit Rollstuhl oder Rollator, für die ein Treppenlift keine ausreichende Lösung darstellt. Das Treppensteigen entfällt dauerhaft, Hindernisse im Alltag werden beseitigt.
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02Wertsteigerung der Immobilie:Eine barrierefrei ausgestattete Immobilie ist auf dem deutschen Markt deutlich gefragter. Die Installation eines Homelifts steigert den Wert der Immobilie — barrierefreie Umbauten können den Wert eines Eigenheims um bis zu 10 % erhöhen.
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03Selbstständig leben und länger zuhause bleiben:Ein Homelift steigert die Lebensqualität in Einfamilienhäusern und ermöglicht es vielen Menschen, deutlich länger in ihrer vertrauten Umgebung zu leben. Das vermeidet die enormen Kosten eines Pflegeheims.
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04Komfort für alle Personen im Haushalt:Auch ohne Mobilitätseinschränkung erleichtert ein Lift den Alltag. Homelifte können sowohl für den Transport von Personen als auch von Lasten verwendet werden. Platzsparende Lösung für alle Haushalte: Homelifte benötigen in der Regel weniger Platz als traditionelle Aufzüge, was sie für enge Räume in Privathäusern und Wohnungen geeignet macht. Ein Homelift kann in bestehende Häuser platzsparend eingebaut werden und ist eine kostengünstige Möglichkeit zur nachhaltigen Schaffung von Barrierefreiheit.
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05Modernes Design, hohe FunktionalitätPanorama-Glaswände, elegante Kabinen und hochwertige Materialien machen den Homelift zum Designelement. Aktuelle Modelle integrieren sich harmonisch in jeden Wohn- und Außenbereich.
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